Aktuelle Zahlen und Fakten zu Migration und Integration in Thüringen, Sachsen und Brandenburg

Am 1. September 2019 finden in Brandenburg und Sachsen Landtagswahlen statt. Knapp zwei Monate später, am 27. Oktober 2019, wird Thüringen über sein neues Parlament entscheiden. Aus diesem aktuellen Anlass fasst der Mediendienst Integration in einem ausführlichen Bericht alle Fakten und Zahlen zu Fragen wie „Wie viele Menschen mit internationaler Geschichte leben in den drei Bundesländern? Wie ergeht es Menschen ohne deutschen Pass am Arbeitsmarkt? Und wie hoch ist der Anteil von Schülerinnen und Schülern aus Einwandererfamilien?“ zusammen:

Ausschnitt aus dem Informationspapier Mediendienst Integration

Die Ergbnisse knapp zusammengefasst:

Den Ergebnissen nach lebten in Brandenburg, Sachsen und Thüringen vergleichsweise wenige Menschen mit Einwanderungsgeschichte. Die Zahl der Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft sei in den vergangenen Jahren allerdings gestiegen. In Sachsen beispielsweise schrumpfte die Bevölkerung ohne Migration zwischen 2012 und 2018 um knapp zwei Prozent.

Der Anteil von Geflüchteten sei in den drei Bundesländern ebenfalls relativ hoch: Etwa jede dritte Person ohne deutsche Staatsbürgerschaft sei laut Statistik, als Schutzsuchender eingereist (bundesweit wäre das etwa jeder sechste).

Positiv ist, dass Menschen ohne deutschen Pass besser auf dem Arbeitsmarkt angenommen werden würden als noch vor fünf Jahren.

Wie in allen Bundesländern absolvierten Schüler*innen, welche keine deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, in Brandenburg, Sachsen und Thüringen seltener ihr Abitur und brechen häufiger die Schule ab als gleichaltrige Deutsche. Die Erfolgschancen der Schüler*innen ohne deutsche Staatsbürgerschaft würde in Sachsen jedoch vergleichsweise besser ausfallen: Besonders viele von ihnen besuchen dort ein Gymnasium.

Den ausführlichen Bericht findet Ihr hier.