InteGREATer erzählen…

Was ist das spannendste an InteGREATer-Geschichten? Dass sie weiter gehen! 😉

In unserer neuen Serie erzählen InteGREATer über sich und die Welt und berichten von ihren täglichen Entdeckungen.

Wir eröffnen mit einem Beitrag von Ali, der aktiver InteGREATer ist und seit einiger Zeit auch Teach-First-Fellow. Hier ist sein Bericht über die neue Herausforderung.

„Von schicksalhaften Begegnungen hört man immer mal wieder. Von einer weiß auch ich zu berichten. Am 28. Februar 2013 erhielt ich um 17:48 Uhr eine Mail der Hertie-Stiftung. Darin hieß es, dass es zwar recht knapp sei, aber vielleicht ja jemand an folgender Ausschreibung Interesse hätte: Fellow bei Teach First Deutschland. Gesucht seien „Menschen mit starker Persönlichkeit, Mut zu neuen Ideen, hoher Lernbereitschaft und Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Menschen mit dem festen Willen, andere und sich selbst weiter zu entwickeln. Menschen, die bereit sind, vom ersten Tag an Führungsverantwortung zu übernehmen. Menschen, die sich engagieren und neugierig auf Neues sind.“ Bewerbungsende sei der 1. März 2013, also morgen. Eine schnelle Entscheidung war gefragt. Spannend klang es allemal. Aber eine wichtige Frage stellte sich mir: Kann ich diesen Anforderungen gerecht werden? Zum Glück gibt es InteGREATer! Das Engagement meiner InteGREATer-Kollegen zeigt mir, dass wir genau das sind. Wir engagieren uns, übernehmen Führungsverantwortung in Sachen Integration und wer InteGREATer ist, zeichnet sich per se durch eine starke Persönlichkeit aus. Die autosuggestive Überzeugungsarbeit war also geleistet! Jetzt ran an die Bewerbung. Eine lange Nacht und einen gefühlt kurzen Tag später stand auch die. Dann Hoffen und Bangen, nach Bonn zum Bewerbungsgespräch fahren, wieder Hoffen und Bangen, als Fellow genommen werden und vor Freude in die Luft springen, zwei einwöchige Praktika absolvieren und die Materialen des Online-Campus bearbeiten  – sehr aufregend! Ein Highlight unter vielen war auf jeden Fall die Teach First Sommerakademie. In den Vorbereitungsseminaren zu unserem Schuleinsatz lernten wir allerhand Nützliches, angefangen von „Arbeitsanweisungen richtig formulieren“ bis hin zu „Regeln und Rituale festlegen und festigen“. All das durften wir dann auf einem zweiwöchigen Jugendcamp anwenden und erkennen, dass „banale“ Tipps und Vorgehensweisen in der Realität mehr wiegen als auf einem Blatt Papier oder in Worten. Bereichert durch diese Erfahrungen kam der Schuleinsatz an die Reihe. Für mich heißt es seit zwei Wochen an einer Frankfurter Hauptschule tätig sein. Diese Zeit verging zum größten Teil mit Ankommen und die Strukturen kennen lernen aber auch die ersten „Situationen“ und Erfolgserlebnisse gab es schon. Ich freue mich riesig noch weitere zwei Jahre auf dieser Reise sein zu dürfen! Wäre die Mail am 28. Februar 2013 nicht gekommen, gäbe es wohl weder die spannende Reise noch diesen Artikel. Von schicksalshaften Begegnungen hört man immer wieder – das ist meine. Euer Ali“